IndustrialMetaverse
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Konzeption und Implementierung eines „Industrial Metaverse“-Prototyps für das CAMP.thws-Labor. Ziel der Arbeit war es, die physische Laborumgebung mit einer virtuellen Welt zu verschmelzen, indem ein interaktiver 360°-Rundgang mit Echtzeit-Maschinendaten synchronisiert wurde. Durch den Einsatz von Digitalen Zwillingen und IoT-Protokollen ermöglicht das System eine immersive Fernüberwachung von 3D-Druckern, was die Effizienz steigert und physische Kontrollen vor Ort reduziert.
Industrial Metaverse

Projektinhalte und -ziele:

➤ Virtual Tour Creation: Digitalisierung des Labors mittels 360°-Fotografie (Insta360X) und Erstellung einer interaktiven Umgebung in 3DVista

➤ IoT-Datenintegration: Implementierung einer skalierbaren Architektur zur Echtzeit-Erfassung von Druckerdaten (z. B. Temperatur, Status) via MQTT-Protokoll

➤ Monitoring-System: Aufbau einer Daten-Pipeline bestehend aus einem benutzerdefinierten Go-Exporter, einer Prometheus-Zeitreihendatenbank und Grafana-Dashboards

➤ Digitale Zwillinge: Entwicklung „operationaler digitaler Zwillinge“ für BambuLab-Drucker, um den aktuellen Druckstatus direkt im virtuellen Raum zu visualisieren

➤ Modularität & Skalierbarkeit: Entwurf einer containerbasierten Infrastruktur (Docker), die eine einfache Erweiterung um zusätzliche Sensoren und Maschinen ermöglicht

Ergebnis:

➤ Funktionalität: Erfolgreiche Bereitstellung einer webbasierten Plattform, die immersive 3D-Visualisierung mit Live-Telemetriedaten kombiniert

➤ Effizienzsteigerung: Potenzielle Reduktion von Maschinenausfallzeiten um bis zu 22 % durch integrierte Überwachungs- und prädiktive Wartungsansätze

➤ Interaktivität: Integration dynamischer Hotspots, über die Nutzer per Klick detaillierte Leistungsmetriken der Drucker in Echtzeit abrufen können

➤ Status: Das Projekt ist als voll funktionsfähiger Proof-of-Concept abgeschlossen und dient als technisches Fundament für die zukünftige digitale Transformation des Labormanagements